Sonntag, 28. August 2016

Esst mehr Eis ...

und endlich ist Ordnung in der Werkstatt.

Wer Modellbau zu seinem Hobby erkoren hat, der muss unzählige Kleinteile möglichst sinnlosvoll aufbewahren.

Dafür sind diese Becherchen, die es eigentlich im Discounter mit dem A am Anfang gibt und mit leckerem Eis in unendlich vielen Sorten gefüllt sind, bestens geeignet.


Da sie etwas durchsichtig sind, kann man sogar den Inhalt erkennen oder mit einem Aufkleber beschriften.

Nun ist Ordnung bei den Kleinteilen.

Für Leisten eignet sich hervorragen eine Papprolle von Plotterpapier. Unten wird mit Klebeband eine Öffnung geschlossen und schon passen die Meterleisten rein und guggen oben noch soweit heraus, dass man erkennen kann, welche es sind.


Angekündigt hatte ich ja den Umbau des Helferleinzimmers und bei der Gelegenheit, wurde Ordnung geschaffen.

Jetzt habe ich 246 cm Arbeitsfläche zum Basteln, Sägen Schleifen, Bohren, Löten (ach was weiß ich).


Der Arbeitsplatz besteht aus 2 Alexen (Mehrzahl von Alex?) und einer Säljan-Arbeitsplatte für Küchen vom Schweden.

In die oberen flachen Schubladen passen perfekt 28 der Becherchen (s.o.) rein. Und nein, die habe ich nicht alleine leergegessen.


Die Aufräumaktion hat sich jedenfalls schon mal gelohnt und der HDH ist auch zufrieden.


Liebe Grüße Veilchen

Sonntag, 21. August 2016

871 Tage später ...

ist mein Beacon Hill Veilchenhaus fertig (na ja so ganz fertig ist ein Haus ja nie).

Zeit für mich, noch einmal in der Bilderschublade zu kramen und den Hausbau Revue passieren zu lassen, Bilderflut inklusive.

 Startschuss


 Richtfest


Rohbaufertig


 Turmzimmer

 
Kinderzimmer


Badezimmer
 

 Diele


Küche


 Wintergarten


Nähzimmer


 Schlafzimmer


Dachterrasse


Wohnzimmer


Aus einem Stapel Holz wurde ein Puppenhaus.


Die lange Bauphase erklärt sich natürlich auch durch die zahlreichen Umbauten, die da wären:
Es wurde ein Wintergarten und eine Dachterrasse angebaut, die Küche vergrößert, der Turm
ausgebaut, die Veranda verlängert und eine Treppe zum Turm eingebaut.


 
Jetzt werde ich erstmal ein kleines Päuschen einlegen, was das Hausbauen betrifft.

Erst einmal wird das Zimmer vom Helferlein aufgehübscht. Dort soll bald meine Kreativwerkstatt eingerichtet werden.

Denn nach dem Haus ist vor dem Haus.

Vielen Dank für die freundlichen Kommentare aus den Weiten des Universums und möge der Leim stets mit euch sein (oder so ähnlich). Ich hoffe, ihr verfolgt mich weiter fleißig bei meinen nächsten Projekten.

Liebe Grüße Veilchen

Sonntag, 7. August 2016

Schlüsselfertig ...

geworden ist das Veilchenhaus und alles was jetzt noch kommt ist Spielspaß (Verdekorierung und Möblierung aller Räume). Da kann ich mich so richtig austoben und völlig stressfrei basteln.

So leergeräumt sieht es im Wohnzimmer unheimlich groß aus.

Da fiel mir doch jetzt erst auf, dass die Winkelleisten an der Decke des Wohnzimmers fehlten. Also den Tischler zurückgepfiffen und der hat diese Kleinigkeit ratzfatz erledigt.




Als nächstes sollten auch Gardinen an die Fenster, schon wegen der neugierigen Blicke von draußen.

Hin und her gerissen war Violetta, welche aufgehängt werden sollten.

Mit der Erkerumrandung hatte ich mir so eine Mühe gegeben. Mit einer Übergardine und Schabrake wäre davon gar nichts mehr zu sehen.

Also kamen nur Scheibengardinen an die Fenster.



Die Gardinenstange ist umlaufend und wird einfach im Erker festgeklemmt. So kann alles ganz leicht gewechselt werden.


Danach konnte eingeräumt werden. Allerdings nicht ohne vorher noch Sofa, Sessel und Hocker nachträglich aufzuhübschen.

Das Sofa ist eindeutig nicht im Maßstab 1:12 gebaut (die Sitzhöhe ist nur 30 cm hoch, das geht Violetta so langsam auf die Knochen).

Ich habe denn einfach unten eine Leiste rundherum geklebt und das Ganze im Anschluss noch mit Stoff verkleidet.


Ähnlich erging es Sessel und Hocker. Da habe ich dann auch Fotos mit dem Handy gemacht.




Und weil der Stoff durch den Leim fleckig geworden war, habe ich alles mit Kreidefarbe bemalt.
Danke Sigrid für den Tipp.

Nun durften die Teile wieder in's Wohnzimmer einziehen. Die Frau des Hauses ist jetzt erst einmal zufrieden gestellt. Mal schauen, wie lange.



Liebe Grüße Veilchen



Sonntag, 31. Juli 2016

Der Fußbodenleger ...

hat ganze Arbeit geleistet und der Parkettboden im Wohnzimmer ist fertig.

Nach dem Aufkleben der gefühlt hunderttausend Holzstreifen wurde anschließend die gesamte Fläche geschliffen


und mit verdünnter weißer Kreidefarbe gestrichen.


Das Ganze bekam dann noch eine Schicht Antikwachs und nun kann die Hausfrau auch mal feucht drüberwischen.


Der Boden musste danach nur noch in den verwinkelten Raum gebracht und verklebt werden.
Nichts fürs schwache Nerven.


Damit alles schön auf dem Boden bleibt, wurde ordentlich beschwert.

Bisschen Pfusch habe ich noch beseitigt, denn trotz Schablone gab's an einer Wand und den Erkern  Fehlstellen.


Dort kam ein schmaler Holzstreifen rein. Fummelarbeit vom Feinsten.

Ich habe für den Boden Lindenholz genommen, weil
Zitat: "es sich gut bearbeiten lässt; reißt oder arbeitet aber im getrockneten Zustand kaum. Die Oberflächen lassen sich gut polieren, beizen und einfärben".

Das kann ich alles nur bestätigen. Selbst mit dem Cuttermesser konnte ich die 2 mm dünnen Leisten schneiden. Das Beizen ging auch super und ich habe genau die Farbe hinbekommen, die ich wollte.

Die Leisten gibt es übrigens sehr preiswert im Modellbauhandel über's www in 10er Packungen 1 m lang und unzähligen Abmessungen (Baumärkte haben nicht diese Auswahl und Preise).

Nach dem Trocknen kamen noch die Sockelleisten an die Wand (in Paneelfarbe, die Parkettfarbe sah irgendwie komisch aus) und die Dame des Hauses nahm die Baustelle ab.


Sie hatte nichts zu beanstanden. Puhhh, noch mal gutgegangen (schweißvonderstirnwisch).

  
Zur Feier des Tages hat sie sich ein neues Outfit gegönnt (sie geht wirklich gern barfuß).
 


Dann hat sie sich gleich mit ihrem Skizzenblock in's Nähzimmer verzogen. Was dabei rausgekommen ist, wird ganz bald hier zu sehen sein.

Liebe Grüße Veilchen




Sonntag, 24. Juli 2016

Der Boden des Wohnzimmers ...

bekam ein Parket aus Lindenholz. Wurde auch höchste Zeit.

Die Anleitung aus dem Leabuch habe ich nicht 1:1 umgesetzt, sondern anhand von unzähligen Bilder aus den Weiten des Universums.
 
Nach Hinweis vom Leabuch sollte man das Holz vorher beidseitig beizen.


Meine Beize bestand aus starkem Kaffee und weil der allein nicht die gewünschte Farbe brachte,


habe ich einfach noch konzentrierte  schwarze Abtönfarbe in den Kaffee gekippt. Danach war der ungenießbar, aber die Farbe genauso, wie ich sie haben wollte.



Für mein Verlegemuster brauchte ich Lindenholzstreifen mit den Maßen 8x60 mm. Wie viele genau, konnte ich an Hand meiner Schablone auszählen.


Ein schöner Haufen kam da zusammen.

 
Probegelegt
 
 

Dann konnte das Puzzle gelegt werden. Unter die Schablone habe ich noch Zeichenkarton geklebt.


Nun muss das Ganze erst einmal trocknen.

Liebe Grüße Veilchen