Sonntag, 22. November 2015

Tick, Tack ...

oder "Und sie bewegt sich doch".

Dieses Teilchen habe ich vor einiger Zeit gekauft.


Zeitanzeige = Fehlanzeige.

Ein Aufkleber als Uhr, das geht ja nun mal gar nicht. Eine Uhr die keine Zeit anzeigt, ist keine Uhr.

Zum Glück gibt's ja kleine Uhrwerke und einen Forsterfräser 20 mm Durchmesser vom HDH.

Damit wurde Anstelle des Aufklebers ein Loch ins Holz gefräst.


Der Uhrenkasten bekam gleich noch eine Farbberatungschichtung verpasst.

Das Gehäuse der Uhr war mir zu goldig und so kam wieder einmal die Farbe vom Helferlein zum Einsatz.

Zwei Farbschichten später gefiel mir das Ganze so gut, dass eingebaut werden konnte.

So sieht das Ergebnis dann am Ende aus.


Und ticken tut sie natürlich auch, der Größe des Hauses angemessen.

Was das einmal wird? Demnächst in diesem Theater.


Liebe Grüße Veilchen

Sonntag, 15. November 2015

Unglaublich ...

aber wahr ist, wenn man einfach mal so eine Email bekommt, in der steht, dass man von einer Miniaturenmesse in den Niederlanden etwas mitgebracht bekommt, wenn man möchte.

Was für eine Satz ist dass denn? Na egal, genauso war's aber.

Meine liebe Blogfreundin Britta machte mir dieses Angebot, dem ich einfach nicht widerstehen konnte.

Diese kleinen Teilchen hat sie für mich gekauft.


Was das mal wird? Auf alle Fälle etwas sehr Kleines.

Vielen Dank noch einmal, liebe Britta.

Bei dieser Gelegenheit zeige ich gleich noch meine Bestellung aus Frankreich; ebenfalls sehr klein.

Dieses Gefunkel passt so gut zu den Kleinigkeiten von Britta.

Kristallglastropfen 7x4 mm klein (0,46 €/St)


Kristallglasperlen 2,5 mm klein (0,06 €/St)


Glöckchen 6 mm klein


ein Globus 35 mm (früher 39 mm)


Und das gab's als Geschenk noch dazu.


Die ganzen Teilchen waren fein säuberlich in Tütchen verpackt und diese noch einmal in einem roten Organzabeutelchen (pariser chick).


Alles wandert erst einmal in den Fundus und wird später verbastelt.

Nur der Globus konnte nach einer klitzekleinen Verwandlung (die Öse als Anhänger wurde fachmännisch vom Helferlein gekappt) in sein Quartier ziehen.



Liebe Grüße Veilchen

Samstag, 14. November 2015

... P A R I S


(Symbol des Anschlags: Peace for Paris vom französischen Illustratror Jean Jullien)

ist überall.

Liebe Grüße Veilchen

Samstag, 7. November 2015

Die Galerie ...

ist eröffnet.

Ich hatte noch eine Menge kleiner Stoffdrucke hier rumliegen.

Daraus hatte ich in der Vorveilchenhauszeit kleine Herzen verziert und zur Weihnachtszeit verschenkt.

Daraus ließen sich doch prima Gemälde auf Leinwand ziehen und einrahmen.


Die Profilleisten dafür waren auch vorhanden und Marie Antoinette (Guillotine) stand ebenfalls griffbereit.

 

Auf Gehrung gesägt und geklebt bekamen die so entstandenen Bilderrahmen einen Anstrich in weiß, graugewischt und goldig.


Die Bildchen habe ich wegen der Stabilität noch auf Zeichenkarton geklebt.


Hier ist die goldige Variante der Rahmen zu sehen.


Links die erste Farbschicht, rechts der finale Anstrich.



Das kleine Mädchen auf dem Schwarzweißbild ist meine Mama.


Das musste ich einfach in einen Goldrahmen stecken.


Wo die Bilder nachher ihren Platz finden? Kommt Zeit, kommt Platz.


Diesen Post habe ich für meine Mama geschrieben, denn sie ist schließlich schuld daran, dass dieses Haus entstanden ist. Danke liebe Muddie.

Liebe Grüße Veilchen

Samstag, 31. Oktober 2015

Küchenfliesen verlegt und Herd(prämie) gesichert ... ,

denn die Küche sollte endlich fertig werden.

Vorher mussten aber noch die Wandpaneele dran glauben. Schließlich war noch jede Menge Material von den Dielen vorhanden.


Ich habe diesmal wieder auf Pappe geklebt, weil man das so schön außerhalb des kleinen Raumes basteln konnte.

Die letzte Türzarge kam auch schnell noch an Ort und Stelle.


Danach noch 2 mal mit Kreidefarbe gestrichen (die trocknet echt schnell) und anschließend konnte alles eingebaut werden.

Weiter ging es mit den Fliesen.

Die Fliesenverlegung verfluche ich immer wieder, weil das eine langweiligewierige Arbeit, verbunden mit jeder Menge Dreck, ist. Doch nun waren die Dinger gekauft und mussten verbaut werden.
Meine Diamatschneidescheibe kam langsam, aber sicher, an ihre Grenzen.

Probegelegt 
 

oder lieber einfarbig.

Die Bauaufsicht fand das Karomuster nicht gut und so habe ich die Fliesen wie im Wintergarten  verlegt.

Nur die Farbe ist etwas dunkler (es waren einfach nicht mehr genügend von der helleren Farbe da).

 
Die Eisbecher von Sardinien machen sich ausgezeichnet als Mörteleimer. Man braucht aber nicht unbedingt so weit zu fahren, denn die gibt's garantiert bei jedem Eisdealer.


Der kleine Klecks Fugenmasse reichte für den ganzen Raum.

 
Nur noch etwas Geduld und dann konnte geputzt werden.




Die Sockelleisten sind wieder aus Pappe, genau wie in der Diele. Damit werden die Rundungen der Wandvertäfelung Zungenspatel abgedeckt.


Oben drauf kam eine Profilleiste. 



Verfugt und saubergeputzt konnte endlich mein Herd (s.o.) aufgestellt werden. Das gute Stück habe ich schon ganz lange gekauft.


Spüle, Schränke und Regale fehlen allerdings noch. Da bin ich sehr unentschlossen. Aber den Schrank aus dem Leabuch würde ich schon gern nachbauen. Der passt auch genau in die Ecke.

Die Schiebetüren zum Wintergarten und Schranktüren bekamen auch noch ein Paar Knäufe.


Damit wäre ich dann fast durch. Ein Raum bleibt noch übrig.

Ganzkörperfoto von der Küchen-Wintergartenveränderung


Liebe Grüße Veilchen


Samstag, 24. Oktober 2015

Teil 3 und damit das Ende der schönen Veränderung ...

erfolgte mit dem Einbau der Schiebtüren.

In die Unterseite der Türen hatte ich je 2 Pailletten eingehängt. Gehalten werden sie mit der dazugehörenden Welle, die jeweils in Vorder- und Hinterseite eingesteckt wurde.



Damit sollten die Türen wie auf Schienen gleiten; taten sie aber leider nicht. Da die Türen dadurch aber unten offen waren, konnte ich noch ein bisschen die Höhen mittels Pappstreifen ausgleichen.

Der Einbau wurde dann von der Küchenseite aus vorgenommen.


Die Trennwand bekam links, rechts und oben eine 7 mm Distanzleiste verpasst, damit die Schiebetür auch genügend Platz hat um ab und an mal zu verschwinden.


Tür auf


Tür zu


Na geht doch. Wenn jetzt in der Küche gebrutzelt wird, können die Schiebetüren dícht gemacht werden.

Das kleine Küchenregal entstand durch die senkrechte Leiste im Wintergarten fast wie von selbst.


Hier ist mal nur ein Türflügel geschlossen.


Und so sieht der Blick vom Wintergarten aus.


Hier noch eine schnelle Deko für faule Miniaturisten wie mich.
Ich hab einfach vom Geburtstagsstrauß des HDH ein bissel Schleierkraut gemobst und in ein Körbchen verfrachtet. Echte Blümchen, die fast wie kleine Rosen aussehen (pst, das Schleierkraut gibt's auch in rosa).


Liebe Grüße Veilchen

Samstag, 17. Oktober 2015

Noch ne Leuchte mehr ...

musste in die Küche und damit war die dritte Verteilerleiste endgültig fällig.

Damit der Strom fließen konnte, brauchte ich noch einen neuen Trafo. Ich geh da lieber auf Nummer sicher, als den Trafo oder die Lämpchen zu schrotten.

Die Küchenlampe war mir bissel zu funzelig und da kam mir eine Wandleuchte im Abverkauf gerade recht. Wieso ich nicht gleich zwei genommen habe? Keine Ahnung.

Da ich ja nun keine zwei gleichen Wandlämpchen hatte, musste Plan B her.
Die Leuchte im Kinderzimmer war schon mal ein guter Anfang und so entstand die Idee, zwei Ähnliche nachzubauen.

Alle Teile für die zwei Lämpchen fand ich im Kleinteilesortiment vom HDH und meiner Krimskramschublade.


Der Tragarm sollte aus Messingrohr (Modellbau) sein, dass ich biegen wollte.

Im WWW wurden ganz viele Methoden mit Vor- und Nachteilen beschrieben, jedoch meine kläglichen Biegeversuche (schöner Mist) ließen mich die Sache ganz schnell vergessen.

Das biegeunwillige Material brachte mich an den Rand der Verzweiflung. Unten ein Röhrchen nachdem ich es über der Flamme heiß gemacht habe und oben ein gefülltes Röhrchen über eine Biegelehre gezogen.




Wie sollte ich denn nun das Elektrokabel verstecken?

Die Idee mit Blumendrahtwickeltechnik fand ich viel praktikabler, denn in das Röhrchen musste ja noch das Kabel eingefädelt werden.


Perlkappen, Flexrohr (selber gewickelt), Unterlegscheiben, Perlen und die vorgefertigten Lämpchen mit Kabel wurden sorgfältig aufgefädelt und mit Leim fixiert. Den Klebepart übernahm das Helferlein sehr gern.

 
 



Nun mussten nur noch die unterschiedlichen Materialien gemalert werden. Erst ein dunkleres


und dann ein helles Gold aus dem Helferleinbestand wurde aufgetragen.



Die Kabel wurden in einer Nut verlegt und verklebt, damit sich nichts von den Strippen in den Schiebetüren verfängt.


Schön symmetrisch bekamen die Teile ihren endgültigen Platz verpasst. Ich hab mir ja schon eine ganze Weile den Kücheneinrichtungsplan ausgetüftelt. Wenn dann mal die Möbel stehen (das dauert sicher noch ne Weile) macht die Positionierung der Leuchten dann auch Sinn.


Wie dann alles zusammen passt, wird im Teil 3 der schönen Veränderung verraten.


Weil ich gerade so schön dabei war, wurde der Wintergarten gleich noch beheizt.


Lämpchen im Kamin eingebaut (das Glas habe ich mit der dunklen Goldfarbe gewischt, damit es nicht so hell leuchtet) und nach den Bauarbeiten den Wintergarten wieder aufgeräumt.


Liebe Grüße Veilchen