Samstag, 3. September 2016

Meine erste bewohn(bare)te Laterne ...

habe ich für einen ganz besonderen Anlass gebastelt und das kam so.

Vor einem Jahr beschloss die Bauaufsicht, dass endlich Ordnung in das Lotterleben gebracht werden musste und deshalb sollte genau 365 Tage später (Schaltjahr) bei einem rauschenden Fest mit allen Verwandten und Freunden in den ersten Hochzeitstag reingefeiert werden.

Damit das Geschenk nicht so schnöde im Umschlag überreicht werden musste, habe ich eine Laterne zweckentfremdet und dem Anlass entsprechend verdekoriert. Nachdem mich Sigrid so schön motiviert hatte, legte ich also los.

Motto war die Feierlichkeit und was braucht man für eine r i c h t i g e Hochzeitsfeier ?


G E N A U !!!

eine dreistöckige Torte in blau (Farbschema der Feierlichkeit)


einen Tisch, wo sie draufsteht (der ist aus dem Fundus und wurde umdekoriert)


2 Stühle mit Hussen drüber und Schischi dran (Hortensien in blau)


Kronleuchter, damit man im Dunkeln auch alles sieht (inkl. Knoten in den Fingern)


Hochzeitsbild des Paares über'n Kamin


Kerzenleuchter mit Britta's Kerzen

 

Kohleneimer inkl. Inhalt (von unschätzbarem Wert)


Brautstrauß in blau-weiß (künstlerische Freiheit)


Ringkissen und Ringe (bissel groß, aber das kann man ja noch als Kuschelkissen verwenden)


und weil es im September abends schon etwas frisch werden kann, einen Kamin für die Gemütlichkeit.


Als ersten Schritt habe ich die hintere Verglasung der Laterne demontiert, denn die brauchte ich für mein Projekt nicht.
 
In der Sperrholzrückwand inkl. Kamin verbirgt sich die ausgeklügelte LED-Technik inkl. 2 Batterien mit Schalter. Zum Wechseln der Batterien und Schalten des Lichtes hat die Rückwand eine Öffnung.


Es empfiehlt sich auf Akkus umzurüsten, sonst ist es bald zappenduster.

 
Der Kamin kam vor die Wand und auch der wird durch die Batterien mit Strom versorgt. Bissel Farbe auf die LED und schon sieht es gemütlich aus.

Auf Grund der sehr begrenzten Freizeit, die immer zum Basteln genutzt wurde, gibt es heute mal keine detaillierten Zwischenstandsbilder.


Nachdem die Rückwand ordentlich verdekoriert war, konnte sie wieder montiert werden.

Der Boden besteht wieder aus Spateln aus der Apotheke, die ich aber in weiser Voraussicht schon vorher farblich bearbeitet hab. 


Alle Kleinteile und Möbel bekamen Klebepunkte verpasst, damit das Geschenk heil übergeben werden konnte.

Und damit keiner denkt, ich wäre ein ordentlicher Bastler, weit gefehlt. Hier zum Beweis ein Bild vom Caos aus der schöpferischen Phase.


Und nun: Lasset das Fest beginnen.

 

(Mal schauen, ob die Bauaufsicht jetzt endlich wieder mal einen Kommentar hinbekommt ;-)).


Liebe Grüße Veilchen

Sonntag, 28. August 2016

Esst mehr Eis ...

und endlich ist Ordnung in der Werkstatt.

Wer Modellbau zu seinem Hobby erkoren hat, der muss unzählige Kleinteile möglichst sinnlosvoll aufbewahren.

Dafür sind diese Becherchen, die es eigentlich im Discounter mit dem A am Anfang gibt und mit leckerem Eis in unendlich vielen Sorten gefüllt sind, bestens geeignet.


Da sie etwas durchsichtig sind, kann man sogar den Inhalt erkennen oder mit einem Aufkleber beschriften.

Nun ist Ordnung bei den Kleinteilen.

Für Leisten eignet sich hervorragen eine Papprolle von Plotterpapier. Unten wird mit Klebeband eine Öffnung geschlossen und schon passen die Meterleisten rein und guggen oben noch soweit heraus, dass man erkennen kann, welche es sind.


Angekündigt hatte ich ja den Umbau des Helferleinzimmers und bei der Gelegenheit, wurde Ordnung geschaffen.

Jetzt habe ich 246 cm Arbeitsfläche zum Basteln, Sägen Schleifen, Bohren, Löten (ach was weiß ich).


Der Arbeitsplatz besteht aus 2 Alexen (Mehrzahl von Alex?) und einer Säljan-Arbeitsplatte für Küchen vom Schweden.

In die oberen flachen Schubladen passen perfekt 28 der Becherchen (s.o.) rein. Und nein, die habe ich nicht alleine leergegessen.


Die Aufräumaktion hat sich jedenfalls schon mal gelohnt und der HDH ist auch zufrieden.


Liebe Grüße Veilchen

Sonntag, 21. August 2016

871 Tage später ...

ist mein Beacon Hill Veilchenhaus fertig (na ja so ganz fertig ist ein Haus ja nie).

Zeit für mich, noch einmal in der Bilderschublade zu kramen und den Hausbau Revue passieren zu lassen, Bilderflut inklusive.

 Startschuss


 Richtfest


Rohbaufertig


 Turmzimmer

 
Kinderzimmer


Badezimmer
 

 Diele


Küche


 Wintergarten


Nähzimmer


 Schlafzimmer


Dachterrasse


Wohnzimmer


Aus einem Stapel Holz wurde ein Puppenhaus.


Die lange Bauphase erklärt sich natürlich auch durch die zahlreichen Umbauten, die da wären:
Es wurde ein Wintergarten und eine Dachterrasse angebaut, die Küche vergrößert, der Turm
ausgebaut, die Veranda verlängert und eine Treppe zum Turm eingebaut.


 
Jetzt werde ich erstmal ein kleines Päuschen einlegen, was das Hausbauen betrifft.

Erst einmal wird das Zimmer vom Helferlein aufgehübscht. Dort soll bald meine Kreativwerkstatt eingerichtet werden.

Denn nach dem Haus ist vor dem Haus.

Vielen Dank für die freundlichen Kommentare aus den Weiten des Universums und möge der Leim stets mit euch sein (oder so ähnlich). Ich hoffe, ihr verfolgt mich weiter fleißig bei meinen nächsten Projekten.

Liebe Grüße Veilchen

Sonntag, 7. August 2016

Schlüsselfertig ...

geworden ist das Veilchenhaus und alles was jetzt noch kommt ist Spielspaß (Verdekorierung und Möblierung aller Räume). Da kann ich mich so richtig austoben und völlig stressfrei basteln.

So leergeräumt sieht es im Wohnzimmer unheimlich groß aus.

Da fiel mir doch jetzt erst auf, dass die Winkelleisten an der Decke des Wohnzimmers fehlten. Also den Tischler zurückgepfiffen und der hat diese Kleinigkeit ratzfatz erledigt.




Als nächstes sollten auch Gardinen an die Fenster, schon wegen der neugierigen Blicke von draußen.

Hin und her gerissen war Violetta, welche aufgehängt werden sollten.

Mit der Erkerumrandung hatte ich mir so eine Mühe gegeben. Mit einer Übergardine und Schabrake wäre davon gar nichts mehr zu sehen.

Also kamen nur Scheibengardinen an die Fenster.



Die Gardinenstange ist umlaufend und wird einfach im Erker festgeklemmt. So kann alles ganz leicht gewechselt werden.


Danach konnte eingeräumt werden. Allerdings nicht ohne vorher noch Sofa, Sessel und Hocker nachträglich aufzuhübschen.

Das Sofa ist eindeutig nicht im Maßstab 1:12 gebaut (die Sitzhöhe ist nur 30 cm hoch, das geht Violetta so langsam auf die Knochen).

Ich habe denn einfach unten eine Leiste rundherum geklebt und das Ganze im Anschluss noch mit Stoff verkleidet.


Ähnlich erging es Sessel und Hocker. Da habe ich dann auch Fotos mit dem Handy gemacht.




Und weil der Stoff durch den Leim fleckig geworden war, habe ich alles mit Kreidefarbe bemalt.
Danke Sigrid für den Tipp.

Nun durften die Teile wieder in's Wohnzimmer einziehen. Die Frau des Hauses ist jetzt erst einmal zufrieden gestellt. Mal schauen, wie lange.



Liebe Grüße Veilchen