aus dem Leabuch gebastelt, damit die Küche endlich fertig ist. Also nahm ich mein Holz und legte los.
Ich musste entgegen der Vorlage arbeiten (das mache ich ja eigentlich immer), denn einige Leisten waren einfach nicht zu bekommen.
Die Beschreibung ist sehr detailliert, sodass eigentlich nichts schiefgehen kann.
Zuerst kam der Schrankaufsatz, den ich gleich mal etwas höher werden ließ. Ich sage nur Stauraum. In echt ist der Schrank dann 1,98 m.
Die Leisten für die vordere Verblendung sind schmaler (5 mm statt 6 mm) und haben auch keine Rille (keine Ahnung, wo es die Dinger gibt). Ich nenne es mal künstlerische Freiheit.
Dann bekam alles die obligatorische Farbberatung verpasst. Zuerst die selbst zusammengemischte Taupefarbe und anschließend verdünntes Weiß (alles Kreidefarbe) drübergewischt.
Am Oberboden des Schrankes habe ich die Blende weggelassen. Das gefällt mir persönlich besser.
Einfach zwei Platten, eine davon etwas größer, zusammengeklebt und Kanten geschliffen.
Die Türen habe ich, bevor der Deckel auf den Oberschrank kam, eingehängt.
Das satinierte Glas ist Transparentpapier und statt des Spiegels an der Rückwand kommt da später eine Tafel für Notizen dran.
Fertig ist der Aufsatz.
Weiter ging es mit dem Unterteil.
Wenn man den Aufsatz geschafft hat, geht das ganz einfach.
Ich habe zuerst die großen Schrankteile zugeschnitten und an den Seiten die Verblendung geklebt, danach die Teile zusammengeklebt, dann die vorderen Blenden und senkrechte Einteilung zugeschnitten und probegelegt. Anschließend Farbberatung.
Dann kamen erst einmal die Schubladen an die Reihe. Durch das Maß der Blenden und dem Zwischenboden ergaben sich die Türgrößen von alleine. Wenn man die Türen vorher baut, kann es sein, dass sie zu groß oder klein sind.
Die Türen wurden zuerst unten eingehängt, dann kam der Zwischenbodens drauf und wurde eingeklebt. Schubladen eingelegt und Deckel drauf.
Den Abschluss bildet, genau wie beim Aufsatz, eine doppelte Platte.
Danach wurden beide Schrankteile zusammengeführt, Griffe montiert und voilà fertig ist mein ganz persönlicher Küchenschrank.
Ganz viel Stauraum
Transparentpapier als satiniertes Glas (kleiner Kratzer inklusive)
An der Seite sieht man die aufwendige Bauweise.
Endlich kann ich meine Küchensachen verramschen.
Für eine Gardine am Fenster inkl. Gardinenstange hat's dann auch noch gereicht.
Ringschräubchen wurden in den Holzrahmen geschraubt.
Die Gardinenstange ist aus Messing und die Endstücken Perlen. Alles bekam noch eine einheitliche Farbkur verpasst. Die Gardinenringe bestehen aus Blumendraht, der über eine Stricknadel gewickelt und anschließend in passende Ringe geschnitten wurde.
Nun steht einer Backorgie nichts mehr im Wege.
Liebe Grüße Veilchen